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Rezensionen 2013

Dezember 2013

Ein neues Buch von Karin Gündisch »

Zu „George oder Vom aufrechten Gang des Menschen“

Die mehrfach preisgekrönte, aus Siebenbürgen stammende Kinder- und Jugendbuchautorin Karin Gündisch bietet erneut eine sowohl unterhaltsame als auch lehrreiche Lektüre für Jung und Alt mit ihrem im Schiller-Verlag erschienenen, 78 Seiten starken Buch. In elf Kapiteln wird mit feiner Beobachtungsgabe, rührendem Einfühlungsvermögen und diskretem Humor über das Leben in der Schule, über wahre Kameradschaft und zarte Liebe, über Eltern-Kinder-Beziehungen erzählt... [mehr]

Buch als Freundesgabe »

Zu Mönchtum und Ordensleben im 21. Jahrhundert

An diesem Buch kommt niemand vorbei, der sich mit Mönchtum und Ordensleben im 21. Jahrhundert auseinandersetzen oder diese Bereiche auch nur näher kennenlernen möchte. Es handelt sich um den als Freundesgabe für Metropolit Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa zum 65. Geburtstag von den Theologen Jürgen Henkel und Nikolaus Wyrwoll herausgegebene 4. Band der Deutsch-Rumänischen Theologischen Bibliothek, der unter dem durchaus provokativen Titel „Askese versus Konsumgesellschaft... [mehr]

Marias Weihnachtsbäckerei »

Pressburger Nusskipfel, Zimtkuchen, Florentiner und sonstiges

Maria Schneider hat schon immer gern gebacken. Vor drei Jahren brachte sie vor Weihnachten eine Dose ihrer leckeren Kuchen Anselm Roth, einem der Inhaber des Schiller-Verlags. Die Plätzchen könne er nicht essen, rief der verzweifelt aus. Sie seien zu schön. Das war die Geburtsstunde der Idee, ein Buch mit Rezepten für Weihnachtsbäckerei zu machen. „Marias Weihnachtsbäckerei. Leckeres aus ihrer Küche in Siebenbürgen“ wurde am Freitagabend im Erasmus-Büchercafé vorgestellt... [mehr]

November 2013

Rechenschaft abgelegt »

Bischof em. D. Dr. Christoph Klein stellte Zeugnis über 20-jährige Amtszeit vor

Hermannstadt - Als „einzigartiges Werk von europäischer Weite“ bezeichnete Bischofsvikar Dr. Daniel Zikeli das Buch von D.Dr. Christoph Klein „Über Bitten und Verstehen“, das am Freitagabend in feierlichem Rahmen im Bischofshaus vorgestellt wurde. „Zwanzig Jahre im Bischofsamt der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in Rumänien 1990 – 2010“ lautet der Untertitel des 535 Seiten umfassenden Bandes, gewidmet hat ihn der emeritierte Bischof den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihm im Dienst als Bischof tätig zur Seite standen... [mehr]

„Moderne Predigten“ »

Wolfgang Rehner stellte im Teutsch-Haus seine jüngst erschienene Predigtsammlung vor

Wohl jeder evangelische Gläubige in Hermannstadt/Sibiu kennt Wolfgang H. Rehner. Der langjährige Stadtpfarrer ist heute täglich im Kultur- und Begegnungszentrum Friedrich Teutsch anzutreffen, wo er die Transylvanica-Bibliothek betreut. Siebenbürgen kennt Rehner allerdings nicht nur aus Büchern, sondern vor allem aus seiner Tätigkeit als Pfarrer der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien... [mehr]

Auf architektonischer Spurensuche in Bukarest »

Ein historischer Querschnitt des Stadtbildes der rumänischen Hauptstadt

Die Geschichte Bukarests ist lang, facettenreich und seit jeher geprägt von verschiedenen politischen Einflüssen. Dies spiegelt sich heute in dem Architektur-Mix der rumänischen Hauptstadt wieder. Paul Jeute begibt sich mit seinem im September diesen Jahres veröffentlichten Buch „Bukarest – Mythen, Zerstörung, Wiederaufbau. Eine architektonische Stadtgeschichte“ auf eine urbane Spurensuche mit dem Ziel, historische Entwicklungen anhand der Architektur und Struktur der Stadt „lesbar“ zu machen... [mehr]

Tischtennis – und kein Ende: Biographie des 14-maligen deutschen Meisters Zsolt-Georg Böhm »

Mit 17 hat er die Flucht gewagt. Das war 1980. Damals hatte Zsolt-Georg Böhm schon mit einigen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht und war rumänischer Tischtennis-Nationalspieler geworden. 1977 wurde er im Doppel mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Josef rumänischer Meister. 1978 wiederholten die beiden diesen Erfolg, und Zsolt-Georg fügte diesem Titel noch den im Einzel hinzu.
1979 wurde er zum zweiten Mal rumänischer Meister im Einzel. 1978 Jugendeuropameister im Mixed mit Eva Ferenczi und im Doppel mit Simion Crişan... [mehr]

September 2013

Sieben Sachsen im Gespräch »

Rund 50 Besucher bei der Vorstellung des jüngsten Honterus-Buches im Büchercafé

Von Holger Wermke, ADZ vom 28. September 2013

Verdiente Theologen, Schriftsteller und Hochschulprofessoren gab und gibt es unter den Siebenbürger Sachsen einige, viele Biographien sind es wert, aufgeschrieben und für die Nachwelt erhalten zu bleiben. Der orthodoxe Theologe und Journalist Dragoş Cojocariu war fasziniert von den sächsischen Persönlichkeiten, denen er während seines Studiums in Hermannstadt/Sibiu begegnete – so fasziniert, dass er mit sieben von ihnen sprach und die Interviews in dem Buch „Convorbiri în agora sibiană... [mehr]

Sara Maria Baumgärtners „Bewährte Backrezepte aus Siebenbürgen“ »

„Servus, Medi! Am Dienstag hab’ ich bei mir Kränzchen – was soll ich backen?“ Dies war eine an meine Mutter oft gestellte Frage unserer Nachbarin und Kränzchenfreundin Regine Mühlsteffen. Jede der ca. acht Frauen, die sich in der Zeit nach Krieg und Russlandverschleppung in Ermangelung anderer Unterhaltung regelmäßig reihum zu Hause trafen, stand wohl öfters vor dieser Frage. Viele erinnern sich sicherlich noch an die Zeiten, in denen es arg wenig von den benötigten Zutaten für Feingebäck zu kaufen gab und dass eigentlich nur die beliebig wählen konnten, die durch Essenspakete ihrer Verwandten unterstützt wurden... [mehr]

Nicht nur für Kinder »

Die fabelartige Liebesgeschichte von Dina und Lupus

In diesem Jahr brachte der Schiller Verlag Hermannstadt – Bonn das Buch „Wolfsberge. Eine Geschichte aus den Karpaten“ heraus. Die aus Hermannstadt stammende Autorin Barbara Poetzsch geb. Niedermaier, die in Berlin lebt, stellte ihr Werk am vergangenen Freitag, im Erasmus-Büchercafé vor. Sie betonte hierbei, dass „Wolfsberge“ nur „vordergründig ein Buch für Kinder sei“, denn sie schrieb es ebenso für Erwachsene... [mehr]

August 2013

Ein Wort, ein einziges Wort »

Karin Gündischs Roman "George oder Vom aufrechten Gang des Menschen".

Eine Geschichte in elf Kapiteln. Heldengeschichte? Love-Story? Oder politisches Lehrstück? Alles zusammen. Denn der rumänische Junge George ist ein Held. Als furchtloser Achtklässler konterkariert er die sadistischen Methoden des grässlichen Geschichtslehrers in einer Prä-Glasnost-Ära. Und führt die ganze Klasse zu einer herrlich überraschenden Lösung. Es ist auch eine Liebesgeschichte... [mehr]

Juni 2013

Zsolt-Georg Böhms "Mein Wunder von Bern" »

Zsolt-Georg Böhm beschreibt in seiner Autobiografie sehr anschaulich seinen persönlichen Weg vom siebenjährigen Tischtennis-Anfänger zum Profi mit all seinen Schwierigkeiten für einen Menschen, der als Kind ungarisch spricht, in Rumänien in den 1960er und 70er Jahren unter Nicolae Ceausescu aufwächst und irgendwann als Jugendlicher für sich feststellt, dass er aus seiner Heimat fliehen muss, um ein freier Mensch werden zu können.

Auf den insgesamt 119 Seiten taucht der ehemalige sehr erfolgreiche deutsche Nationalspieler (102 Länderspiel-Einsätze) teilweise sehr intim in sein Privatleben ein und beleuchtet gleichzeitig den politischen Zeitgeist seiner näheren Umgebung und des eisernen Vorhangs in Europa aber auch seine besonders intensive Trainingseinstellung... [mehr]

Blind verliebt in ein Land der Kontraste »

Der neue Rumänien-Reiseführer von Piper malt ein erstaunlich persönliches Bild

Nicht nur für Deutsche spannend: Jochen Schmidts „Gebrauchsanweisung für Rumänien“ ist ab sofort auf Amazon erhältlich.

Man kann Jochen Schmidts Herkunft nicht abstreiten: Er ist im Osten beheimatet, ist ein bekennendes Mitglied der zweiten Generation Ost, dessen Kindheit sich in der DDR abgespielt hat, und das hinterlässt Spuren. Kaum verwunderlich also, dass sich seine „Gebrauchsanweisung für Rumänien“ wie eine Liebeserklärung liest... [mehr]

Industriegeschichte in Siebenbürgen »

Bereits die Einleitung löst ein Wechselbad der Gefühle aus. Liest man im Volker Wollmanns zweitem Band „Patrimoniu preindustrial şi ­industrial in Romania“ [Vorindustrielle und industrielle Denkmäler in Rumänien], welche wertvollen (Industrie-)Denkmäler seit dem Erscheinen des ersten Bandes vor nicht einmal zwei Jahren verschwunden oder weiter verfallen sind, so stimmt einen dies traurig - und zornig ob der Nachlässigkeit. Erfreut liest man dann allerdings, dass in letzter Zeit einige Initiativen zum Erhalt dieser Denkmäler der Industriegeschichte entstanden sind... [mehr]

Dressler im Mittelpunkt »

Biographie des bedeutenden siebenbürgischen Musikers

Erstmals liegt uns durch die Monographie von Christine Stieger eine umfassende Dokumentation über Leben, Werk und Wirken des Musikers Franz Xaver Dressler (1898-1981) vor. Die 360 Seiten umfassende Biographie ist eingebettet in die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts, welche einen geographischen Bogen von Böhmen bis Siebenbürgen spannt. Sie gewährt Einblicke in die facettenreiche künstlerische Persönlichkeit Franz Xaver Dresslers innerhalb einer fast 850-jährigen Kultur- und Musiklandschaft Südosteuropas und Siebenbürgens, eines multiethnischen und multikonfessionellen Landstrichs des Karpatenbogens... [mehr]

Mai 2013

Hermannstädter Geschichte und Geschichten »

Ein neuer Erzählungsband von Joachim Wittstock

Vier Erzählungen umfasst der neue Prosaband „Die blaue Kugel“ von Joachim Wittstock. „Die blaue Kugel“, „Zaunholzgasse“, „Bußwinkel“ und „Der kleine Frosch“ lenken die Aufmerksamkeit des Lesers jeweils auf einen beschränkten Stadtausschnitt, erzählen in einem fließenden Bereich zwischen Realität und Phantasie von einzelnen Häusern und den Menschen, die sie einst bewohnten, und werfen somit Streiflichter in die Geschichte Hermannstadts... [mehr]

Neuer Prosaband von Dagmar Dusil »

„Wie die Jahre verletzen“ erzählt von der Verwurzelung in Siebenbürgen

Die bekannte, aus Siebenbürgen stammende Autorin Dagmar Dusil hat im November letzten Jahres ihren neuesten Prosaband „Wie die Jahre verletzen“ im Johannis Reeg Verlag in Bamberg veröffentlicht. Im ersten Teil des Buches schildert sie vorwiegend aus der Perspektive eines Kindes – sie ist selbst 1948 in Hermannstadt/Sibiu geboren und aufgewachsen, hat mithin dort die prägendsten Jahre, die Kindheit, verbracht – die gerade für die deutschstämmigen Sachsen schwere Zeit während und nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Siebenbürgen... [mehr]

März 2013

Bettina Schullers Erinnerungen an „eine Jugend in Siebenbürgen“ »

„Das alles ist siebzig Jahre her. Meine Erinnerung – ich bitte um Verständnis – mäandert ohne Disziplin von Assoziation zu Assoziation. Sie ist wohl längst nicht mehr ,linear‘ genug.“ Gleichsam als Motto des neuen Buchs darf man diese Sätze der 84-jährigen Bettina Schuller verstehen, die zwar nicht auf der ersten Seite, aber doch am Anfang ihrer kürzlich erschienenen Erinnerungen „Führerkinder. Eine Jugend in Siebenbürgen“ stehen. Die Schriftstellerin erzählt von ihrer Kindheit und Jugend in Kronstadt von 1936 bis 1945 und lässt uns ein wenig von dem ahnen, was junge Menschen an der Nazi-Diktatur fasziniert, wie verheerend und nachhaltig die Propaganda gewirkt und sie beeinflusst hat, wie verlockend selbst ein tödliches Gift sein kann... [mehr]

Januar 2013

Die erbarmungslose Freiheit »

„Führerkinder“ – die Kronstädter Erinnerungen von Bettina Schuller

Erinnerungen. Nach der politischen Wende von 1989 haben eine Vielzahl Deutsche aus Rumänien in Deutschland oder Rumänien Memoirenbücher veröffentlicht. In fast allen werden die Leidensjahre während der kommunistischen Zeit dargestellt. Um Erinnerungen handelt es sich auch in dem kürzlich im Schiller Verlag erschienenen Buch „Führerkinder“ von Bettina Schuller. Die Erinnerungen werden fortgesetzt in der Kurzerzählung „Die Beutelkultur“ und über das Erinnern sinniert die Schriftstellerin in den Aphorismen, die sie unter dem Titel „Das Gedächtnis“ zusammenfasst und die das 143 Seiten Buch abrunden... [mehr]

Lebendig und bildreich »

Dobrudscha - Menschliche Begegnungen machen das Buch aus

<h3>Es ist kein typischer Reiseführer, dafür liest sich das Buch in einem Rutsch durch. Es handelt sich um das Ende 2012 im Schiller-Verlag erschienene Buch „Dobrudscha“, das den Untertitel „`Mit Resi nach Saturn´ und andere Reisebegebenheiten aus Rumäniens Schwarzmeer-Provinz“ trägt. Der deutsche Autor, Dr. Horst Pfingsten, ist pensionierter Allgemeinmediziner und begeisterter Rumänienreisender... [mehr]

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