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Rezensionen 2012

Dezember 2012

„Waldwirtshaus und Löwengrube“ »

Kurt Klemens veröffentlicht Episoden aus der jüngeren Hermannstädter Stadtgeschichte

Von: Holger Wermke

Hermannstadt - Es habe kein Buch dieser Art seit Juliana Fabritius-Dancu´s „Spaziergang durch Alt-Hermannstadt“ gegeben, meinte eine Zuhörerin der Buchvorstellung am Dienstagabend im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums. Fabritius-Dancu´s Buch wurde zuletzt im Jahr 1983 verlegt. Fast 30 Jahre später gibt es ein neues Büchlein, dass sich Hermannstadt/Sibiu und seinen Geschichten, seiner Kultur und Sehenswürdigkeiten – verschwundenen und erhaltenen – widmet... [mehr]

November 2012

Der Archäologe »

LITERATUR Eginald Schlattner ist der bekannteste deutschsprachige Autor Siebenbürgens

Was macht ein Autor, wenn er abgeschlossen hat mit dem Schreiben? Er spielt den Experten seines eigenen Lebens und berät Forscher, die sich mit seinem Werk beschäftigen. So ist es im Fall Eginald Schlattners, dem bekanntesten deutschsprachigen Autor Siebenbürgens. Die multikulturell geprägte Region im Herzen des heutigen Rumäniens wurde bis zum Ende des Ceausescu-Regimes von den Siebenbürger Sachsen bevölkert... [mehr]

Siebenbürgisches Bildgedächtnis »

Ausstellung im Teutsch-Haus zeigt Fotos aus dem Nachlass der Brüder Emil und Josef Fischer

Rund 40 Besucher kamen zur Eröffnung der Ausstellung, die von Erika Klemm musikalisch untermalt wurde.

Hermannstadt - Dass da auf dem Dachboden des Michelsberger Pfarrhauses zahlreiche Filmrollen, Fotografien und Glasplatten in Kisten, Schachteln und Alben verstaut lagerten, wussten wohl einige Mitglieder der evangelischen Gemeinde. Um was für einen historischen Schatz es sich handelte, war den Findern der 12... [mehr]

Patrioten »

„Patrioten“ hat Peter Scheiner seinen Erstling genannt, den der Schiller Verlag kürzlich vorlegte, und der geneigte Leser muss das Buch schon zu Ende zu lesen, um die Bedeutung dieses Titels zu verstehen. Wer sich auf das Leseabenteuer einlässt, wird mit überraschenden Einblicken nicht nur in eine „siebenbürgisch-deutsche Familiengeschichte“, so der Untertitel des neuen Buches, aus den letzten gut einhundert Jahren belohnt, sondern wird auch ein breites Gesellschaftspanorama einer Zeit entdecken, über die nur selten so viele Einzelheiten aufgeschrieben wurden, wie Peter Scheiner es tut... [mehr]

Eine Sekunde reicht, um ein Leben darauf aufzubauen »

Aléa Torik erzählt in ihrem spannenden Debüt vom inneren Blick

Aleatorik, so belehrt uns der Duden, ist in der modernen Musik eine zufällig und improvisiert wirkende Komposition, hinter der aber ein genaues Kalkül steckt, das den Zufall für seine Zwecke nutzt. John Cage würfelte und benützte das chinesische I Ging-Orakel, um seine Stücke immer wieder neu und frisch aufführen zu können – er hoffte damit, das musikalische Material zur tiefsten Kenntlichkeit zu bringen... [mehr]

Oktober 2012

Bauernhäuser bewahren »

Architekt Jan Hülsemann veröffentlichte Restaurierungsleitfaden „Das sächsische Bauernhaus in Siebenbürgen“

Von: Holger Wermke

Hermannstadt - Thermopanfenster, Kunststofffarben und Gasbetonsteine sind die derzeit größten Feinde der siebenbürgisch-sächsischen Dörfer. Die billig verfügbaren Baumaterialien werden von den Bauherren dankbar angenommen, versprechen sie doch Komfort und lange Haltbarkeit. Und so werden vielerorts Häuser aufgestockt, Dächer neu gedeckt und Höfe betoniert – ohne Rücksicht auf überlieferte Bautraditionen... [mehr]

ZIEL IST THEOLOGISCHER AUSTAUSCH »

Jürgen Henkel und Radu Preda starten internationale deutsch-rumänische Buchreihe im Hermannstädter Schiller-Verlag

Der frühere Leiter der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Pfarrer Dr. Jürgen Henkel (Selb/ Bay¬ern), und der orthodoxe Theologe Dr. Radu Preda aus Klausenburg bringen ab sofort eine neue theolo¬gische Buchreihe im Hermannstädter Schiller-Verlag heraus. Die „Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek“/ RThB hat sich zum Ziel gesetzt, wichtige theologische Werke in die jeweils andere Sprache zu übersetzen beziehungsweise auch mehrspra¬chige Bände zu theologischen Themen zu publizieren... [mehr]

September 2012

Mit Resi nach Saturn »

„Dobrudscha“-Reisebeschreibung von Horst Pfingsten im Schiller-Verlag erschienen

„Vom Park der Stadt (Brăila, d.A.) hoch oben über dem Donauufer sah ich in der Ferne einen eindrucksvollen Gebirgszug aus der flachen Ebene aufragen: Die Berge von Măcin.“ Diese Berge an der Grenze zur Ukraine – die Überreste des mit 1,5 Milliarden Jahren ältesten Gebirges Europas – wollte Horst Pfingsten überqueren und anschließend das östlich davon gelegene Donaudelta bereisen... [mehr]

August 2012

„Blick hinter die Kulissen...“ mit Helge von Bömches »

Sängererinnerungen aus erster Hand

Jeder überzeugte Opernfreund wird sich mindestens einmal gefragt haben, wie das Leben eines Sängers außerhalb des Bühnen-Glitzers aussieht? Wie eine Opernkarriere aufgebaut und vor allem erhalten wird? Inwiefern die vielen Opernklischees zutreffend sind? Mit geradezu überraschender Direktheit, schlicht und simpel, erzählt der Opern-, Oratorien- und Liedsänger Helge von Bömches seine Erfahrungen aus 45 Jahren Karriere im Scheinwerferlicht... [mehr]

Juli 2012

Musik aus Siebenbürgen »

Hermannstädter Schiller-Verlag veröffentlichte Notenhefte mit klassischer Musik und Volksliedern

Von: Holger Wermke

Hermannstadt - Drei Neuerscheinungen veröffentlichte der Hermannstädter Schiller Verlag im Juli in seiner Reihe „Musik aus Siebenbürgen“. Die Hefte enthalten Partituren von Werken der Komponisten Rudolf Lassel und Paul Richter sowie siebenbürgisch-sächsische Volkslieder aus der Sammlung von Gottlieb Brandsch.

Die Reihe „Musik aus Siebenbürgen“ wurde im Frühjahr dieses Jahres aufgelegt... [mehr]

„AN DEN TOREN ZUR WELT“ – EIN LESENSWERTES BUCH »

Der Einladung des Landeskonsistoriums zur Vorstellung des Buches von Altbischof D.Dr. Christoph Klein „An den Toren zur Welt“ waren am Freitag, 18. Mai 2012, 12 Uhr zahlreiche Gäste im Festsaal des Bischofshauses gefolgt und wurden von Bischof Reinhart Guib herzlich begrüßt. Musikalisch umrahmt wurde diese festliche Be-
gegnung durch die drei Sätze von Joseph Haydn „Londoner Trio“ in G-Dur für zwei Flöten und Cello. Ansprachen hielten außer dem Autor des Buches noch der Bürgermeister und Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien Prof... [mehr]

Ziel ist theologischer Austausch - Jürgen Henkel und Radu Preda starten internationale deutsch-rumänische Buchreihe »

Der frühere Leiter der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Pfarrer Dr. Jürgen Henkel (Selb/Bayern), und der orthodoxe Theologe Dr. Radu Preda aus Klausenburg/Cluj-Napoca bringen eine neue theologische Buchreihe im Hermannstädter Schiller-Verlag heraus. Die „Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek“/DRThB hat sich zum Ziel gesetzt, wichtige theologische Werke in die jeweils andere Sprache zu übersetzen, beziehungsweise auch mehrsprachige Bände zu theologischen Themen zu publizieren... [mehr]

Blick durch die Augen der Stadt - Dagmar Dusil stellte im Teutsch-Haus ihr Buch „Hermannstädter Miniaturen“ vor »

ermannstadt - Kann man Erinnerungen irgendwo abgeben und sie dann irgendwann wieder abrufen? Kann man Erinnerungen einlösen? Diese Fragen stellte Beatrice Ungar und gab sogleich den Versuch einer Antwort: Vielleicht, indem man ein Buch schreibt. So wie es Dagmar Dusil tat mit ihren „Hermannstädter Erinnerungen“, die sie am Dienstag im Kultur- und Begegnungszentrum „Friedrich Teutsch“ vorstellte.

Ungar, Chefredakteurin der „Hermannstädter Zeitung“ und Freundin von Dusil, begrüßte knapp zwei Dutzend Besucher zu der Lesung... [mehr]

Juni 2012

Erlebte Geschichte der Deutschen in Bukarest »

Buchpräsentation und Rundtischgespräch über die deutsche Minderheit

Von: Iunia Martin

Ein Rundtischgespräch über die deutsche Minderheit in Bukarest fand letzte Woche im Schillerhaus statt. Die Vorstellung des Buches „Vom Rand ins Zentrum“, das dieses Jahr im Berliner Verlag Frank & Timme erschienen ist, bot den Anlass dazu. Angelika Herta, Österreich-Lektorin am Bukarester Germanistiklehrstuhl, und Martin Jung, Promotionsstipendiat am Graduiertenkolleg für südosteuropäische Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, sind die zwei Herausgeber des neu veröffentlichten Buches... [mehr]

Über Menschen und Bären, über Götter und Räuber »

Johanna Letz: "Der erste Hermannstädter war ein Räuber"

Die Autorin Johanna Letz und die Künstlerin Pomona Zipser sind in Hermannstadt geboren. Ihr Buch „Der erste Hermannstädter war ein Räuber und andere unglaublich wahre Geschichten“ erzählt von Siebenbürgen, einem erinnerten Land. Ohne Pathos, ohne volkstümelnde Idylle und Idealisierung. Sie schöpfen aus der Geschichte, Mythen und dem vielsprachigen Volksgut dieses Landes, in dem sich westliche und östliche Traditionen reiben und mischen... [mehr]

Vergessene und wiederentdeckte Manuskripte »

Eginald Schlattner las in Kronstadt vor

Die jüngsten zwei Bücher von Eginald Schlattner, „Odem. Kritische Edition“ und „Mein Nachbar, der König. Verlassene Geschichten“, wurden am Samstag auch in Kronstadt, im Festsaal des Demokratischen Forums der Deutschen vorgestellt. Die Bände sind im Frühjahr dieses Jahres im Hermannstädter Schiller-Verlag erschienen und wurden in mehreren Städten in Rumänien und im Ausland bereits präsentiert.

In Kronstadt wurden die Gäste, Eginald Schlattner und Herausgeberin Michaela Nowotnick, von Thomas Şindilariu, dem Leiter des Archivs und der Bibliothek der Honterusgemeinde, begrüßt und vorgestellt... [mehr]

Mai 2012

Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in Siebenbürgen, Böhlau 2006 »

Am 05.05.07 im Spiegelsaal des dt. Forums von Thomas Sindilario vorgestellt:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Hermannstädter

es ist mir, als eingefleischtem Kronstädter, eine besondere Freude, Ihnen das von einem nicht minder eingefleischten und bekennenden Kronstädter, Dr. Harald Roth, vor einem knappen halben Jahr abgeschlossene und erschienene Buch über die rote Stadt bzw. die Haupt- und Hermannstadt, wie sie sich früher stolz nannte, vorzustellen!

Kronstadt und Hermannstadt – was wäre die Geschichte Siebenbürgens, die Vergangenheit, oder gar auch noch die Gegenwart (?), der Siebenbürger Sachsen ohne diese, letztlich doch belebende Rivalität? Langeweile? Mitunter sicherlich…

Dr... [mehr]

Eginald Schlattner im Literaturhaus Berlin »

Eginald Schlattner las am 20. März im Literaturhaus Berlin aus bisher unbekannten Texten. Anlass für den Themenabend war ein „Kellerfund“: Die junge Literaturwissenschaftlerin Michaela Nowotnick, die ihre Dissertation über „Rote Handschuhe“ schreibt, stieß auf Manuskripte Schlattners aus den 50er Jahren, die damals nicht erscheinen durften. Diese literarische „Trouvaille“ veranlasste sie dazu, die Texte zu editieren und den eher aus „Qualitätsgründen“ zögerlichen Autor dazu zu bewegen, sie in zwei Bänden herauszugeben: „Odem“ und „Mein Nachbar, der König“, beide 2012 im Schiller-Verlag, Hermannstadt/Bonn erschienen... [mehr]

Astrid Bartel: Der Halbierte Stalin »

von Beatrice Ungar, Hermannstädter Zeitung

Wer das Buch liest, wird dankbar sein dafür, daß die Autorin Wort gehalten hat und nun am vergangenen Sonntag ihren zweiten Band, der im hora Verlag erschienen ist, im Erasmus-Büchercafé im Teutschhaus präsentierte. Den ersten Band „Das Mädchen von der Quelle“ hatte Astrid Bartel den Roma und Sinti in Siebenbürgen gewidmet. Nun ist ihre Heimatstadt, „mein liebes Hermannstadt“ an der Reihe.

Die Deutschlehrerin Gertrud Braisch stellte den Band vor und sagte u... [mehr]

April 2012

Evangelisch jenseits der Karpaten »

Buntes Sittengemälde des evangelischen Gemeindelebens in Altrumänien

Wer im Westen von Deutschen in Rumänien hört, denkt zuerst an die bekannten evangelischen Siebenbürger Sachsen und katholischen Banater Schwaben innerhalb des Karpatenbogens. Dass sich auch in Städten wie Craiova, Brăila und Galatz, Jassy, Konstanza und Tulcea ein reges evangelisches Gemeindeleben entwickelt hat, dass der evangelische Kirchturm von Bukarest über lange Zeit das höchste Bauwerk der Stadt war und die evangelische Diaspora in Altrumänien zahlenmäßig zu den größten evangelischen Diasporagemeinschaften weltweit gehörte, das wissen nur die wenigsten... [mehr]

März 2012

„Fahnenflüchtige" und Abenteurer »

Das Buch „Evangelisch in Altrumänien" dokumentiert Geschichte der Altreichgemeinden

Von: Holger Wermke

Hermannstadt - Für Eduard Hengstenberg war die Reise in die Donaufürstentümer ein Kulturschock und bei seiner Rückkehr nach Preußen zeichnete er ein wenig schmeichelhaftes Bild der dortigen Situation, auch über die dortige deutsche Bevölkerung. Die eine Hälfte wären aus Siebenbürgen ausgewanderte Sachsen, denen er Fleiß und Betriebsamkeit zusprach, gleichzeitig aber auch Gewinnsucht, Geiz und einen Mangel an Gemüt und Herzenswärme... [mehr]

Diaspora damals und heute : Buchvorstellung „Evangelisch in Altrumänien“ von Holger Wermke »

Neuerscheinung im Schiller Verlag, 645 Seiten, Gebundene Ausgabe, Hermanstadt/Bonn 2012

Hermannstadt - Der Umgang mit der heutigen Diasporasituation in der evangelischen Landeskirche war das Thema des 11. Kuratorentages, der am Samstag in Hermannstadt/Sibiu stattfand. Die Diasporageschichte der evangelischen Gemeinden im Altreich bildet das jüngste Buch des Schiller-Verlages ab, das beim Kuratorentag vorgestellt wurde.

Rund 50 Kuratoren aus allen Landesteilen begrüßte Landeskirchenkurator Friedrich Philippi... [mehr]

Eine Welt mit guten, alten Werten und Tugenden »

Zum neuen Buch von Karin Gündisch

Von: Prof. Dr. Mariana Lăzărescu

Mit ihrem jüngst erschienenen Buch „Die Kinder von Michelsberg“ lädt die aus Rumänien stammende und in Deutschland lebende Autorin Karin Gündisch in eine heile, beinahe märchenhafte Welt ein, in der man Krise und Korruption vergisst und sich wieder auf alte, gute Werte und Tugenden wie Anstand, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl besinnt. Im Mittelpunkt des Buches steht eine Familie aus Michelsberg, in der das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern ein auf Liebe zueinander und gegenseitigem Respekt basierendes ist... [mehr]

Februar 2012

Verlassene Erzählungen von Eginald Schlattner »

Zweibändige Ausgabe wird nicht nur bei der Leipziger Buchmesse vorgestellt

Von: Hannelore Baier

Beschrieben wurden sie teilweise vor über einem halben Jahrhundert. In einem Koffer aufbewahrt, waren einige der Blätter von Mäusen angenagt. Es sind Manuskripte von Eginald Schlattner, die im Sommer 2009 in einem großen Koffer vom Pfarrhof in Rothberg/Roşia nach Hermannstadt/Sibiu in das Zentralarchiv der Evangelischen Kirche A. B. gebracht worden sind, wo sich der Vorlass des bekanntesten siebenbürgischen Schriftstellers befindet... [mehr]

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