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Rezensionen 2011

Dezember 2011

Die Kinder von Michelsberg »

Ein neues Buch von Karin Gündisch ist im Schiller Verlag erschienen

Von: Hannelore Baier

Emma (11), Astrid (10) und Anna (6) wohnen in Michelsberg/Cisnădioara. In ihrem neuesten Buch schildert die Kinderbuchautorin Karin Gündisch anhand der Erlebnisse und der Unterfangen der drei Mädchen das Geschehen in dem kleinen Dorf in der Nähe von Hermannstadt/Sibiu – das im Buch Wilhelmstadt heißt. Die Schriftstellerin selbst stammt aus Heltau/Cisnădie – und diese Kleinstadt wird im Buch bezeichnenderweise Heimbrich genannt... [mehr]

Passionsmusik im Schiller-Verlag »

Zwei bedeutende siebenbürgische Kompositionen für die Passionszeit erschienen kürzlich im Hermannstädter Schiller-Verlag, womit dieser seine neue Reihe „Musik aus Siebenbürgen“ eröffnet. Herausgegeben hat sie Kurt Philippi, der Musikwart der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Von beiden Werken gibt es sowohl die Gesamtpartitur (Paperback) als auch getrennt (geheftet) nur die Partitur für den Chor.

Dirigenten und Musikliebhabern zugänglich ist nun „Die Leidensgeschichte unseres Herrn Jesus Christus” von Rudolf Lassel... [mehr]

Lebenserfahrungen einer sensiblen kritischen Zeitzeugin in Ost und West (III) »

Von: Ingmar Brantsch

Zu Bettina Schullers Erzählungsband „Transsylvanien Spielplatz der Gedanken“, Schiller Verlag Hermannstadt/Sibiu-Bonn 2010, 171 Seiten, 16 Euro
ISBN 978-3-941 271-38-8

Bestürzt bis zum Geht-nicht-mehr rast sie zu ihren Eltern, um Rettung zu holen, zumal sie weiß, dass ihr Vater ein wohlhabender Rechtsanwalt ist. Sie hat auch diesmal instinktiv richtig reagiert. Ihrem Vater gelingt es – wie sie im Nachhinein annimmt mit Hilfe eines fürstlichen Bakschischs (Trinkgeld), das er sich durchaus leisten kann, die Pfändung abzubrechen und rückgängig zu machen... [mehr]

Eine Zeitreise auf Papier »

Historische Stadtpläne von Hermannstadt im Schiller-Verlag erschienen

Von: Andrey Kolobov

Hermannstadt - Gleich zwei Hermannstädter Stadtpläne brachte der Schiller-Verlag in seiner Serie „Tourist in Siebenbürgen“ heraus. Nein, nein, es erwarten keine großen Veränderungen die Stadt am Zibin. Die Stadtpläne sind historisch und helfen bei der Orientierung in Hermannstadt/Sibiu in den Jahren 1900 beziehungsweise 1934. Gezeichnet haben sie seinerzeit Heinrich Wolf und Guido Werder-Klein... [mehr]

Lebenserfahrungen einer sensiblen kritischen Zeitzeugin in Ost und West (II) »

Von: Ingmar Brantsch

Zu Bettina Schullers Erzählungsband „Transsylvanien Spielplatz der Gedanken“ , Schiller Verlag Hermannstadt/Sibiu-Bonn 2010, 171 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-941 271-38-8

Kein Wunder, dass Bettina Schuller, die schon als Kind sehr aufgeweckt war, erfahrungsfreudig wie alle Kinder, aber auch schlagfertig – wie leider nicht allzu viele Kinder, da die meisten Kinder in Siebenbürgen oft streng erzogen werden – in diesem Elternhaus ihre kecke, meist genauso anzügliche wie humoristische Ader ungehindert entwickeln konnte... [mehr]

Oktober 2011

Tagebuch aus dem Ersten Weltkrieg »

Schriften von Carl Reich herausgegeben

Im Honterus Verlag in Hermannstadt ist der Band „Wie der Krieg auch zu uns kam“ von Carl Reich (1872 -1953) erschienen. Reich, der 25 Jahre lang Pfarrer in Kerz war, führte im Kriegsjahr 1916 Tagebuch. Darin schildert er die Flucht der Kerzer Sachsen in das 15 Kilometer entfernte Kirchberg.

Der Band, den Friedrich Schuster herausgegeben hat, umfasst auch eine Chronik der Jahre 1905-1930, in denen Reich der evangelischen Kirchengemeinde Kerz vorstand, ein Fragment seiner Autobiografie, einen Aufsatz über den Liederdichter Georg Meyndt und 19 Briefe... [mehr]

September 2011

Durch die schillernden Gefilde der elektronischen, himmlischen und irdischen Welten »

Satirische Streifzüge in dem neuen Buch von Jan Cornelius

Von: Nina May

Den Autor kennen wir ja schon von der Wochenendseite der ADZ: Seine komisch-absurden Kurzgedichte oder Prosatexte über Mensch und Tier entlocken einem unweigerlich ein Schmunzeln. Herzlich ablachen hingegen kann man „Über Google, Gott und die Welt!“ – das 199 Seiten starke, neue Buch von Jan Cornelius, 2011 im Pop-Verlag erschienen.

Die minimalistischen Cartoons des tschechischen Karikaturisten Miroslav Bartak bilden einen gelungenen Kontrast zu den satirischen Streifzügen des Autors durch die schillernden Gefilde der elektronischen, himmlischen und irdischen Welten... [mehr]

1. Band der Geschichte Siebenbürgens von Wilhelm Andreas Baumgärtner »

Der vergessene Weg
Wie die Sachsen nach Siebenbürgen kamen

Hermannstadt, 1. Auflage: Hora Verlag 2007, 2. Auflage: Schiller Verlag 2010

Der Hermannstädter Historiker und Journalist Wilhelm Andreas Baumgärtner studierte zu Beginn evangelische Theologie, doch hatte schon als junger Mann großes Interesse an historischen Themen. Nachdem er mit seiner Familie 1977 nach Deutschland auswandert war, setzte er sein Studium der Geschichte und Germanistik fort... [mehr]

Juli 2011

Aura Imbarus at Erasmus Buechercafe »

Born at Sibiu she emigrated to the US. Now she came back to Sibiu to visit her father and to present her book at ERASMUS book shop:

Out of the Transylvania Night:
A Story of Tyranny, Freedom, Love and Identity

“ MY TRANSYLVANIA, homeland to Vlad, the Impaler, suffered a brutal heritage that was perhaps reborn in the Communist dictator, Nicolae Ceausescu,” says author Aura Imbarus. “My once serene and beautiful country became the land of the undead. As if Count Dracula had enslaved us, sucking our lifeblood away, Ceausescu turned Romanians into gray-clad zombies close to starvation who waited in long lines and never dared to call attention to themselves or show individuality in any way... [mehr]

Juni 2011

In den Fängen der Großmächte »

Neues Buch von Willi Baumgärtner [mehr]

April 2011

Was tun im letzten Lebensabschnitt? »

Diskussion im Erasmus-Café und beim Männerfrühstück mit Henning Scherf

Am Wochenende fanden in Hermannstadt zwei Treffen mit Henning Scherf, dem ehemaligen Bremer Bürgermeister (1995-2005) statt. In der Erasmus-Buchhandlung stellte er am Freitag sich und seine Bücher („Grau ist bunt“, „Gemeinsam statt einsam“, „Das Alter kommt auf meine Weise“) vor. In der Evangelischen Akademie in Neppendorf (EAS) sprach er am Samstag beim „Männerfrühstück“ zum Thema „Mut machen und Mut haben in diesen Zeiten“... [mehr]

Mit Rucksack und Wanderstock »

Neuerscheinung im Schiller Verlag

Zu Fuß durch Siebenbürgen zu ziehen, ist für viele Menschen unvorstellbar. Joachim Gremm hat den Schritt gewagt und ein Buch darüber geschrieben. Mit Rucksack und Wanderstock zieht er von Hermannstadt aus zu den Dörfern der Region und erschließt dem Leser die Schätze des Landstrichs.

„Siebenbürgische Wanderung. Zu Fuß zu Kirchenburgen und stillen Dörfern“ schildert die Erlebnisse Gremms während seiner Reise. Lebhaft beschreibt er die ehemals deutschen Dörfer, die Bewohner und nicht zuletzt deren Gastfreundschaft... [mehr]

Blinde Forellen und anderes Gemüse »

Brigitte Ina Kuchars „Siebenbürgische Küche“

Der Schiller Verlag Hermannstadt bringt bereits den zweiten siebenbürgischen Kochbuchklassiker in einer Neuauflage heraus – nach dem „Siebenbürgischen Kochbuch“ von Martha Liess im Jahr 2007, das inzwischen in die 4. Auflage geht, folgt „Siebenbürgische Küche“ von Brigitte Ina Kuchar.

Als Brigitte Ina Kuchars Buch „Siebenbürgische Küche“ 1983 im Technischen Verlag Bukarest erschien, war ich vier Jahre alt und interessierte mich nicht fürs Kochen – abgesehen von meiner Puppenküche... [mehr]

März 2011

Noch trifft man sie... »

Joachim Gremm veröffentlicht im Schiller-Verlag seine „Siebenbürgische Wanderung“

Es geht noch gemächlicher, noch eindrücklicher. Beschwor Joachim Gremm 2007 noch die Vorzüge einer Fahrradfahrt durch die siebenbürgische Hügellandschaft, durchstreifte er drei Jahre darauf mit Rucksack und Wanderstock diesen Landstrich. Seine Reisebeschreibung erschien jetzt im Hermannstädter Schiller-Verlag.

Vor der Burgmauer in Schönberg/Dealu Frumos steht eine ungewöhnliche Baumfamilie: „Eine hohe schlanke Eiche wird von einem engen Kreis kräftiger Kastanien umringt, ursprünglich müssen sie ein volles Dutzend gezählt haben... [mehr]

Das Dreijahresbuch des Bruk »

Neues Jahrbuch des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums ist erschienen

„Umso ernster ist unsere berechtigte Besorgnis zu nehmen, dass es nicht möglich sein wird, unsere Schule auch weiter auf diesem Niveau zu erhalten“, hieß es in den „Kirchliche(n) Blätter(n)“ Nummer 26 vom 25. Juni 1947.

Zweierlei Gründe gab es für diese Besorgnis damals. Erstens machte die materielle Bedrängnis des Lehrer- und Professorenstandes diesen Beruf „so wenig begehrenswert, dass es fast ganz am Nachwuchs fehlt“... [mehr]

Februar 2011

Peter Jacobi, omagiu la o aniversare »

Ilina GREGORI schreibt im OBSERVATOR CULTURAL 22 nr. 303 (561) 3-9 februarie 2011 über den neuen Katalog von Peter Jacobi: [mehr]

Katalog eines Lebenswerkes »

Anlässlich des 75. Geburtstages von Peter Jacobi erschien ein umfangreicher Ausstellungskatalog

Er ist Bildhauer, Maler und Fotograf . In über vier Jahrzehnten schuf Peter Jacobi ein Werk, das anlässlich seines 75. Geburtstages mit einem Ausstellungskanon in Pforzheim gewürdigt wird. Begleitend wurde im Dezember 2010 ein fast 300 Seiten starker Katalog veröffentlicht.

Vier Ausstellungen versuchen zwischen Dezember 2010 und August 2011 das „große und facettenreiche“ Werk Jacobis darzustellen, wie die Kuratorinnen Isabel Greschat, Gerhard Baral, Bettina Schönfelder und Ulrike Pia Moosmann im Vorwort zum Katalog schreiben... [mehr]

Januar 2011

Bekenntnisse einer Junggebliebenen »

Der neue Roman von Nora Iuga

Nicht nur den Verlag, sondern auch den Übersetzer hat Nora Iuga gewechselt: Der neue Roman der bekannten rumänischen Lyrikerin und Übersetzerin "Die Sechzigjährige und der junge Mann" erschien bei Matthes & Seitz in der gelungenen Übersetzung von Eva Ruth Wemme. Darin erzählt eine alternde Schriftstellerin, besser gesagt Dichterin namens Anna ihre Erinnerungen.

Der jüngere Dichter bewundert sie. Die "Grande Dame der rumänischen Lyrik" (S... [mehr]

4. Band der Geschichte Siebenbürgens von Wilhelm Andreas Baumgärtner »

„Ein historischer Glücksfall“

„Was auf der einen, weltlichen Seite, ein Unglück war - der Staatskollaps Ungarns -, entpuppte sich auf der anderen, der kirchlichen, für die Reformwilligen als ein historischer Glücksfall. Unhistorische Fragen drängen sich auf. Wenn der ungarische Ständestaat nicht unter dem türkischen Ansturm zusammengebrochen wäre, hätten die Siebenbürger Sachsen Luthers Ideen trotzdem so schnell umsetzen können?“ fragt der Historiker Wilhelm Andreas Baumgärtner im Vorwort zu seinem Buch „In den Fängen der Großmächte“... [mehr]

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