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Rezensionen 2014

November 2014

Über die Machenschaften der Securitate »

Neues Buch über die Securitate in Rumänien: Bundesdeutscher Wissenschaftler wurde vom kommunistischen Geheimdienst sowohl in Rumänien als auch in Deutschland verfolgt
Unter den verschiedenen, größtenteils recht aufschlussreichen Büchern zu den Machenschaften der Securitate in Rumänien, die in den letzten Jahren in deutscher Sprache erschienen sind, fällt der vorliegende Band durch zwei Besonderheiten auf, die eine wichtige Ergänzung zu den bisherigen Veröffentlichungen bilden und die das Buch daher – auch für Kenner der Sache – unbedingt lesenswert erscheinen lassen... [mehr]

Fluch oder Fatum? - Lucian Boia deutsch »

„Ist es gar ein Fluch?"
fragt der Historiker Lucian
Boia in dem Prolog zu sei-
nem Buch „Warum ist Ru-
mänien anders?", das vor
kurzem in der deutschen
Übersetzung von Georg
Aescht im Schiller Verlag
Bonn-Hermannstadt er-
schienen ist.

Auf knapp 87 Seiten ver-
sucht Lucian Boia zu er-
gründen, warum es über
die Jahrhunderte so war
und ist: „Etwas läuft nicht
rund in Rumänien, und das
nicht nur oben, in der politi-
schen Klasse, und nicht seit
gestern oder vorgestern... [mehr]

Oktober 2014

Secretomania paranoică »

Trei cărţi despre Securitate apărute în Germania.

„Neîndoielnic, aici domneşte o dictatură aspră şi înspăimîntătoare”. Această afirmaţie laconică, din 9 decembrie 1952, poate fi citită în jurnalul romanistului Victor Klemperer (1881-1960), autorul celebrei scrieri, LTI - Lingua Tertii Imperii, din 1947. Ca martor şi cronicar al prigonirilor naziste, Klemperer şi-a continuat după război, însemnările zilnice. Jurnalul său publicat în mai multe volume după 1990 reflectă toate faţetele celor două dictaturi pe care le-a cunoscut îndeaproape... [mehr]

Von „Horea” zu „Hans”. Irrungen und Wirrungen der Securitate Rumäniens im Spiegel zweier Akten »

Volumul de faţă, intitulat De la „Horea” la „Hans”. Erori dintr-o înţelegere greşită şi încurcături ale Securităţii din România reflectate în două dosare, realizat de prof. Wilfried Heller de la Universitatea din Göttingen, descrie o serie de aspecte neplăcute, alături de altele pozitive, pe care autorul le-a trăit în cursul a două stagii de documentare privind studiul geografic al agriculturii şi procesul de urbanizare în mediul rural din România... [mehr]

September 2014

Wie Häuser, Straßen und Stadtviertel Geschichte(n) erzählen »

Paul Jeute bietet eine unkonventionelle Stadtgeschichte von Bukarest aus der Perspektive von Architektur und Stadtplanung

Was haben der berühmt-berüchtigte Ceauşescu-Palast „Casa poporului“, das Eisenbahnerdenkmal am Nordbahnhof, der Triumphbogen, das Athenäum und das Stavropoleos-Kloster in Bukarest gemein? Sie sind allesamt Bauwerke, die wie viele andere Häuser, Straßen, Viertel und Bauten unterschiedlichster Art dieser Stadt Bukarester und rumänische Geschichte und Geschichten erzählen... [mehr]

Gagausien – das wundersame Land am Rand »

Horst Pfingsten berichtet in seinem neuen Buch von einer besonderen Reise an den Südosten Europas

Im deutschsprachigen Raum sind schon die Minderheitenverhältnisse in Rumänien meist nur schwer vermittelbar. Viele Deutsche machen nach wie vor große Augen, wenn sie auf die Deutschen in Rumänien angesprochen werden, und blicken erst recht ungläubig, wenn sie davon hören, dass es hierzulande sogar eine historische muslimische Minderheit aus Krimtataren und Türken gibt... [mehr]

August 2014

Sandkorn, Wanze, Mensch »

zu Otto Folberth: Das Stundenglas. Ein Roman. Schiller Verlag, Bonn – Hermannstadt 2013, 276 S.

von Georg Aescht, Bonn

Es gibt Bücher, die den Leser dermaßen bedrängen, dass er die Distanz zu Text und Gegenstand aufzugeben versucht ist. Das sollte er natürlich nicht, er sollte seinen kritischen Blick bewahren. Wenn er aber den Spuren der in dem Buch erzählten Zeitgeschichte in der eigenen Biographie nachsinnen kann und muss, ist es schlecht bestellt um die Distanz... [mehr]

April 2014

Wie es denen geht, die geblieben sind »

Gesprächsreihe mit Deutschen in Rumänien - Früher galten in der Geschichtsforschung ausschließlich harte Fakten: Es musste ein Dokument oder ein archäologischer Fund als Beweis für eine Aussage existieren. Seit einer Weile hat man nun den Bereich der „Oral History“ entdeckt, also der erzählten Historie. Dazu werden Zeitzeugen zu bestimmten Ereignissen befragt. Im Fokus steht der individuelle Blickwinkel. Wie haben Menschen zum Beispiel ein Ereignis wie Flucht oder Deportation erlebt? Wie empfanden sie das soziale Zusammenleben in ihrer Heimatgemeinde?

Solche und andere Fragen stellt der Museumswissenschaftler Sören Pichotta in dem Band „Schicksale... [mehr]

Januar 2014

Hirtendasein im Ausverkauf »

Eindringliches Filmdokument über den Preis des Fortschritts: „Abseits aller Pfade“

Unbarmherzig hält der sogenannte Fortschritt Einzug. Auch in dem einst größten Schäferdorf der Region, irgendwo in Bistritz-Nassod – abseits aller Pfade. Seit Urzeiten hütet Familie Creta dort Schafe und führt ein hartes, entbehrungsreiches Leben. Doch seit Rumänien EU-Mitglied ist, müssen sich die Schafbauern einem erbitterten Preiskampf stellen. Ihre Produkte sind im Vergleich zu den Importen nicht mehr konkurrenzfähig... [mehr]

Wie aus Franzosen Schwaben wurden »

Zum Buch „Franzosen im Banat, Banater in Frankreich" von Smaranda Vultur

Die Geschichte der im Banat angesiedelten Franzosen beginnt im Kaiserreich der Habsburger um 1750. Der Elsass, Lothringen und Luxemburg waren an die Habsburger gefallen. Im Zuge der Habsburgischen Kolonisierungspolitik wurden französische Bürger aus den genannten Ländern – um das zahlenmäßige Verhältnis der Ethnien zugunsten der Deutschen zu verbessern - im Banat angesiedelt. Sie wurden zu Schwaben französischer Herkunft... [mehr]

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