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Gert Fabritius. Arche und Tod - Widerschein des Seins

Gert Fabritius. Arche und Tod - Widerschein des Seins von Irmgard Sedler, Museen der Stadt Kornwestheim
Ausstellungskatalog

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Kategorie: Bücher
Seiten / Format: 80 S.; Paperback
Erscheinungsjahr: 05.2007
Verlag: Reichert Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN: 9783938507193
Auflage / Bände: 1. Aufl.

„Arche und Tod – Widerschein des Seins" ist der Titel einer bedeutenden Kunstausstellung und des dazugehörigen Ausstellungskatalogs des siebenbürgisch-deutschen Künstlers Gert Fabritius. Die Ausstellung fand vom 9. Februar bis zum 6. Mai 2007 im Museum im Kleihues-Bau in Kornwestheim statt.Der begleitende, von der Kunsthistorikerin Irmgard Sedler herausgegebene Katalog erschien im Reichert Verlag.

Das Projekt fasst die existenziellen Koordinaten zusammen, die das gesamte Lebenswerk von Gert Fabritius (geboren 1940 in Bukarest) prägen:

Verbindung von Mythos und Gegenwart: Fabritius nutzt große, klassische Mythen und biblische Motive (wie die Arche), um universelle menschliche Themen in die Moderne zu übertragen.

Existenzielle Dualität: Im Zentrum stehen Grundfragen der menschlichen Existenz – Schöpfung und Schicksal, Dasein und Tod, Scheitern und Auflehnen.

Totentanzzyklen: Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung waren seine kraftvollen Holzschnitt- und Gemäldezyklen, in denen er das Motiv des Totentanzes neu interpretierte.

Tragische Ironie: Statt reiner Hoffnungslosigkeit nutzt Fabritius die Ironie des Skeptikers, um dem Absurden der menschlichen Vergänglichkeit ins Auge zu sehen. Der Tod wird dabei als „Widerschein des Seins" begriffen, der das Bewusstsein für das Leben schärft.

Gert Fabritius wuchs in Rumänien auf und siedelte 1977 nach Westdeutschland über. Er ist besonders für seine raumgreifenden Installationen (wie „Transportable Heimat"), ausdrucksstarken Holzschnitte und Malereien bekannt. Für sein Schaffen erhielt er unter anderem den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis.

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