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Die geprügelte Generation

Die geprügelte Generation von Ingrid Müller-Münch
Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen

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Kategorie: Bücher
Seiten / Format: 288 S
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Piper
ISBN: 9783492302838
Auflage / Bände: 6. Aufl.

Inhalt<br /><br />Was war der Anlass für dieses Buch und wovon handelt es?<br /><br />1. Kapitel<br /><br />KOMM DU MIR BLOSS NACH HAUSE<br /><br />Bauklötze aus Brikett<br /><br />Das Trotzköpfchen soll sich beruhigen<br /><br />Glück gehabt<br /><br />Hänschen klein und die weite Welt<br /><br />Entweder sie oder ich<br /><br />Detlevs Vater -überwiegend abwesend<br /><br />Detlevs Mutter - erst die Arbeit und danach kein Vergnügen<br /><br />Die Einsamkeit nach der Tracht Prügel<br /><br />Detlev schlägt zurück<br /><br />Es geht auch anders<br /><br />2. Kapitel<br /><br />SELBSTHERRLICHE ELTERN, VERSCHRECKTE KINDER<br /><br />Ordnung, Fleiß und keine Widerworte<br /><br />Haben sie es wirklich nicht besser gewusst?<br /><br />Gewaltlose Erziehung war die Ausnahme<br /><br />Monika hat zwei Mütter - eine gute und eine böse<br /><br />Du wirst doch sowieso heiraten<br /><br />Alle hielten Monika für bekloppt<br /><br />Kaltes Wasser auf toupierte Haare<br /><br />Ein stillschweigendesÜbereinkommen<br /><br />Nirgendwo richtig sein, immer nicht passen<br /><br />Monikas Mutter wird zur witzigen, liebevollen Oma<br /><br />3. Kapitel<br /><br />MIT ZUCKERBROT UND PEITSCHE<br /><br />Einblick in die Schwarze Pädagogik<br /><br />Der Liebling aller Regisseure<br /><br />Ein Reformator mit gnadenlosen Parolen<br /><br />Hört ihr die Kinder weinen?<br /><br />Emile verkündete keine Wattepädagogik<br /><br />Der Tod eines Kindes und ein aufsehenerregender Prozess<br /><br />Warum tat er das vor dem Chef?<br /><br />Eine gewalttätige herrische Jugend muss her<br /><br />Johanna Haarers Kampfansage an das Neugeborene<br /><br />Erziehung nach Auschwitz<br /><br />4. Kapitel<br /><br />AUS DER NOT GEBOREN<br /><br />Die Spuren der Nazis und des Krieges<br /><br />Das Wunder von Bern<br /><br />Die Altvorderen mit dem braunen Schandfleck<br /><br />Die Kinder der Täter<br /><br />Der Kinderschutzbund - eine ersteöffentliche Reaktion<br /><br />5. Kapitel<br /><br />FLASHBACKS UND IHRE VORGESCHICHTE<br /><br />Das Geräusch eines schnalzenden Ledergürtels<br /><br />Die fürsorgliche Mutter schmiert Schulbrote<br /><br />Es gab weder Frischluft noch Freiheit<br /><br />6. Kapitel<br /><br />LITERATUR ALS VENTIL<br /><br />Aufschreiben, Rausschreien, Kundtun<br /><br />Das verborgene Wort<br /><br />Thom, die Fantasiegestalt -<br /><br />Tilman, der aus dem wirklichen Leben<br /><br />Stippvisite in einer Idylle<br /><br />Die Mutter geht - und lässt fünf Kinder zurück<br /><br />Vorsorglich verabreichte Schläge<br /><br />Die böse Stiefmutter entsprach ganz dem Klischee<br /><br />Fluchgebete auf den despotischen Vater<br /><br />Ein Kirchenaustritt als gezielte Provokation<br /><br />Ausgerechnet der"missratene"Sohn ist erfolgreich<br /><br />An einer Aufarbeitung war Tilman Röhrig nie interessiert<br /><br />Thoms Bericht und die Folgen<br /><br />7. KapitelWAR UM, WIESO, WESHALB?<br /><br />Schläge aus Liebe und Fürsorglichkeit<br /><br />Stubenarrest und Sprachlosigkeit<br /><br />Der eiserne Vorhang lüftet sich<br /><br />Beschämen und Verhöhnen<br /><br />Theresia fühlt sich immer an allem schuld<br /><br />Ihr stand niemand zur Seite<br /><br />Noch heute dominiert die Mutter<br /><br />8. Kapitel<br /><br />PERSIANER, NIERENTISCH UND KALTE ENTE<br /><br />Ein Tischgespräch über Petticoat und Rock'n Roll<br /><br />Trümmerkinder und Wohnungsnot<br /><br />Halbstarke<br /><br />Der Fernseher als Nachbarschaftstreff<br /><br />Russische Eier und Toast Hawai<br /><br />Schundhefte und Teppichfransen<br /><br />Ein"Kaninchenstall"als Statussymbol<br /><br />Separate Klos für Flüchtlingskinder<br /><br />Krokodillederne Handtaschen und Persianermäntel<br /><br />Wenn Väterchen vom Krieg erzählt<br /><br />Das tut man nicht! Das gehört sich nicht!<br /><br />Backpfeifen versus Stubenarrest<br /><br />Es gibt auch eine andere Betrachtungsweise<br /><br />Kinder hatten sich nicht zu mucksen<br /><br />9. Kapitel<br /><br />GEPULLERT WIRD IM KOLLEKTIV<br /><br />Wenig Revolutionäres aus dem sozialistischen Nachbarland<br /><br />Erziehung auf revolutionärem Einheitskurs<br /><br />Nur ja nicht aus dem Rahmen fallen!<br /><br />Andersartigkeit wurde abgelehnt<br /><br />10. Kapitel<br /><br />VOM LEHRER GIBT ES TATZEN<br /><br />Lineale, langgezogene Ohren und ausgestreckte Kinderhände<br /><br />Der Lehrer droht mit dem Stock in der Hand<br /><br />Eltern kümmerte es nicht, wenn Lehrer Tatzen verteilten<br /><br />Prügelnde Lehrer gibt es auf der ganzen Welt<br /><br />11. Kapitel<br /><br />HEIMKINDER WAREN"EIN NICHTS UND EIN NIEMAND"<br /><br />Eineüberraschende Entschuldigung<br /><br />260 Euro monatlich für ein zerstörtes Leben<br /><br />Die Mauer des Schweigens hält dicht<br /><br />Rau und demütigenEin Großteil der deutschen Nachkriegskinder ist ins Leben hineingeprügelt worden. Doch wie konnte es sein, dass Schläge mit Teppichklopfer, Kochlöffel und Rohrstock in der Schule und zu Hause völlig üblich waren? Und was wurde aus diesen Kindern, die in der Gewissheit aufwuchsen: Ich bin ein Nichts,ich gehöre bestraft? Ingrid Müller-Münch spürt diesen Fragen nach und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gegenwärtigen Erziehungsdebatte.5CZMüller-Münch, IngridIngrid Müller-Münch, Journalistin und Autorin. Sie war Korrespondentin der Nachrichtenagentur »Reuters« und der »Frankfurter Rundschau«, Redakteurin beim »Stern« und arbeitet heute hauptsächlich für den »Westdeutschen Rundfunk«. Sie lebt in Köln.

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