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Der Tod des Empedokles

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Kategorie: Bücher
Seiten / Format: 176 S
Erscheinungsjahr: 1986
Verlag: Reclam, Ditzingen
ISBN: 9783150075005

Der Tod des Empedokles Erste Fassung Zweite Fassung a) Vorläufiger Entwurf b) Beginn einer reinschriftlichen Schlußredaktion Dritte Fassung Pläne und Entwürfe Frankfurter Plan Grund zum Empedokles Plan der dritten Fassung Entwurf zur Fortsetzung der dritten Fassung Das Werden im Vergehen Nachwort des HerausgebersHölderlins zwischen 1797 und 1800 entstandenes Dramen-Fragment (im Band alle drei Fassungen) behandelt die letzten Tage des griechischen Philosophen Empedokles (um 495 bis um 435 v. Chr.). Über dessen Tod ist nichts bekannt, doch meinten seine Anhänger, er sei entrückt worden, was seine Gegner als Betrugsversuch werteten: Er habe sich in den Vulkan Ätna gestürzt, um seine Spuren zu verwischen. Hölderlin nimmt die Legende für wahr, schreibt also kein Geschichts-Drama, sondern feiert den Philosophen als großen, verkannten Weisen, den Verkünder einer neuen Welt.1DEHölderlin, FriedrichFriedrich Hölderlin (20.3.1770 Lauffen a. N. - 7.6.1843 Tübingen), dem zu Lebzeiten keine großen literarischen Erfolge beschert waren, zählt heute zu den bedeutendsten deutschen Dichtern. Sind seine frühen Werke als Student in Tübingen noch stark von Schiller geprägt, bildet sich ab 1797 ein eigener Stil heraus. Dieser besteht wie in den Gedichten »Heidelberg« oder »An die Parzen« in der individuellen Erneuerung antiker Gedichtformen, z. B. der Elegie oder der Ode. Sein literarisches Experimentieren brachte den Roman »Hyperion« hervor, der das Pathos der Französischen Revolution in ein Freiheitskonzept überführt. Seine unvollendete Tragödie »Der Tod des Empedokles« ist der Versuch einer Dramatisierung philosophischer Themen.